Nachbarschaft "Zur Altstadt" Lünen

Die Nachbarschaft „Zur Altstadt“, älteste Traditionsvereinigung im Nordbezirk Lünen, wurde 1865 in der Gastwirtschaft Plagge an der St. Marienkirche gegründet.

Damals schlossen sich Bewohner der sog. Altstadt am rechten Lippeufer zu einer „Nachbarschaft“ zusammen mit dem Ziel, sich gegenseitig bei Notfällen (Feuer und Wasser) zu unterstützen und die Verstorbenen zu Grabe zu geleiten.

Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges und den schweren Nachkriegsjahren wurde die Nachbarschaft 1950 wiederbegründet. Ihr gehören z.Z. etwa 110 Mitglieder an, und als Ehrenmitglieder die Pfarrer an St. Marien.

In den letzten Jahrzehnten wurden neue Aktivitäten entwickelt zur Förderung und Vertiefung der Gemeinschaft mit Festen und Ausflügen, aber ebenso in der Bewahrung unserer historischen Altstadt durch markante Grünanlagen und Denksteine.

Der althergebrachte topografische Begriff  „Altstadt“ für das Quartier Altstadt-, Marien-, Erzberger-, Graf-Adolf- und Gartenstraße, also um die Pfarrkirche St. Marien, bezeichnet die ursprüngliche Stadt Lünen, bevor sie im 14. Jahrhundert auf das Südufer der Lippe verlegt wurde.

Es gilt, diese geschichtliche Tatsache gegenüber diversen Bestrebungen zu betonen, Bereiche der Innenstadt als „Altstadt“ touristisch zu vermarkten.

In der heutigen Zeit der Orientierungslosigkeit können die „kleinen“ Gemeinschaften das Bewusstsein der Heimat und Geschichte hilfreich vermitteln. Unsere Nachbarschaft ist sich dieser Chance  und Aufgabe bewusst, getreu dem Grundsatz „in Freud und Leid zusammenstehen“ unter dem Plattdeutschen Gruß

                                                               Gott help Ink – Gott laun’t Ju

                                                                                    Gott helfe Euch – Gott vergelt’s

Um sich anzumelden, rufen Sie die openEngine Login-Maske auf:

Login-Maske